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- On October 20th starts ‘Surfers on the Net’, the Internet survey with the largest sample in Spain
- This survey has become one of the main tools to deepen the knowledge of the use of the Web in Spain
TIM: the French Internet and Mobile Glossary as a cartoon
CESP, in cooperation with his partners (UDA, UDECAM, IAB, GESTE, SRI), has developed an Internet and Mobile interactive glossary for the French market, which can be accessed at www.terminologietim.org
WERBEMEDIENFORSCHUNG AUS DER SICHT EINES MARKETINGSPEZIALISTEN
Im Fokus: ganzheitliche Multimediastudien
Giovanni M. Fabris ist Marketing- und Medienspezialist mit langjähriger internationaler Erfahrung und Berater der World Federation of Advertisers WFA1. Aus Sicht der Werbeauftraggeber zeigt er auf, weshalb Reichweitenstudien unverzichtbar bleiben und ganzheitlichen Multimediastudien die Zukunft gehört.
WEMF: Herr Fabris, welche Aspekte der Medienforschung stehen für Sie als Marketer im Mittelpunkt und welches sind Ihre Ansprüche an die Medienforschung?
Giovanni M. Fabris: Einzelstudien für klassische Medien sind im Allgemeinen vorhanden und vom Markt auch gut akzeptiert. Nicht oder ungenügend abgedeckt aber sind vor allem zwei Bereiche: umfassende, ganzheitliche oder holistische Multimediastudien sowie Nutzerstudien zu interaktiven Medien. Ganzheitliche oder holistische Multimediastudien stellen nicht das Medium, sondern die Person in den Mittelpunkt. Das Leben der Menschen wird immer multimedialer, was sich ebenfalls in den Strategien der Werbeauftraggeber widerspiegelt. Nur fehlen zurzeit die Instrumente für das Ausarbeiten solcher Strategien und deren Postevaluation. Die World Federation of Advertisers (WFA) hat die Bedürfnisse der Werbeauftraggeber in diesem Bereich im Papier «Blueprint for Consumer-Centric Holistic Measurement»2 formuliert. Der zweite Bereich, in dem Handlungsbedarf besteht, sind einheitliche Nutzerstudien zu interaktiven Medien. Natürlich gab es im Zuge der Entwicklung dieser Medien verschiedene individuelle, manchmal auch parallele Initiativen für die Evaluation der Nutzerschaften. Es istaber dringend notwendig, diese Studien zu systematisieren und zu harmonisieren. Auch hier hat die WFA kürzlich ein Positionspapier veröffentlicht, das die Bedürfnisse der Werbeauftraggeber in diesem Bereich detailliert auflistet und erste Massnahmen vorschlägt.
Kennen Sie Beispiele, wo solche Medienforschungen schon konkret umgesetzt worden sind?
Verschiedene Joint Industry Committees (JICs)3 sind dabei, Initiativen für holistische Multimediastudien zu starten. Die Mehrheit dieser Studien verfolgt den Ansatz der «Hub Fusion»: Basis ist eine zentrale Studie, in die mittels statistischer Fusion verschiedene existierende Einzelmedienstudien integriert werden. Das erfolgreichste Beispiel ist die Studie «TouchPoints»4, die in Grossbritannien in der dritten Auflage vorliegt. Diese wurde vom Institute of Practitioners in Advertising (IPA)5 initiiert und von den Agenturen wie auch den Medien breit unterstützt. Ein weiteres interessantes Projekt ist «Cross Media» in Frankreich. Dieses wurde vom Institut Médiamétrie in Zusammenarbeit mit dem Multimedia-JIC CESP6 durchgeführt. CESP kontrolliert auch die zentrale Studie sowie die Verfahren der statistischen Fusion.
Welche Rolle spielen für Sie als Werbeauftraggeber und als Berater der WFA die Joint Industry Committees (JICs) oder JIC-ähnliche Organisationen wie die WEMF, respektive wie wichtig sind sie?
Die JICs – ob sie nun multimedial ausgerichtet oder auf eine Mediengattung spezialisiert sind – sind Dreh- und Angelpunkt des gesamten Berufsstandes. Sie organisieren und steuern die Nachfrage nach Medienstudien. Obwohl dabei verschiedenste, teilweise entgegengesetzte Interessen zusammentreffen, werden im Allgemeinen letztlich doch Konsenslösungen gefunden. Dadurch ist auch die Neutralität der JICs gewährleistet. Die JICs sind auch die exklusiven und sehr beständigen Verhandlungspartner für die Marktforschungsinstitute, mit denen sie Modalitäten und Kosten aushandeln. Sie stehen als Garant für die methodologische Übereinstimmung und die Kontinuität der Studien sowie für die Zuverlässigkeit der Resultate. Ein weiterer Vorteil für die Marktforschungsinstitute: Mit einem JIC als Partner an der Seite können sie die notwendigen Investitionen, die vor allem in der Ausstattung (Infrastrutkur, Audimeter, PDAs usw.) und der Datenaufbereitung sehr hoch sind, mit überschaubarem Risiko tätigen.
Wie wichtig ist aus Sicht des Marketers, dass es für die Medien einer Mediengattung sogenannte «Währungsstudien» gibt?
Währungs- respektive Intramediastudien sind und bleiben eine absolute Notwendigkeit. Einerseits natürlich für den Kauf und Verkauf von Werberaum, aber auch für die Medien selbst, um ihre Nutzerschaften und deren Entwicklungsverlauf zu kennen. Und für die Werbeauftraggeber, Agenturen und Vermarkter sind diese ebenfalls unerlässlich, um Mediaplanungen für bestimmte Zielgruppen zu berechnen, zu verhandeln und zu realisieren. Im Gegensatz dazu sind holistische Multimediastudien nicht dazu da, die Leistungskontakte verschiedener Medien zu vergleichen. Diese Intermediastudien sind notwendig, um feststellen zu können, ob, wie und mit welcher Intensität jede einzelne Person mit jedem für die entsprechende Kampagne eingesetzten Medium in Kontakt gekommen ist. Oder metaphorisch ausgedrückt: Man würde doch nie einen Vergleich zwischen dem Besuch bei einer Person und einem Telefongespräch mit derselben Person anstellen, auch wenn es nützlich und oft auch notwendig ist zu wissen, ob diese Person einen Telefonanruf, einen Besuch, beides oder keines von beiden erhalten hat.
Für Marketers ist der optimierte Return on Investment (ROI) zentral. Bestehen dadurch Forderungen für die Werbewirkungsforschung?
Jedes einigermassen professionelle Unternehmen überprüft das erzielte Resultat – dies gilt für jede Investition und damit auch für die Marketingkommunikation. Der Wert der Werberäume wird zumindest langfristig durch die erzielten Resultate der darin platzierten Kommunikationsmassnahmen definiert. Konsequenterweise sollten sowohl Einzelmedienstudien wie auch holistische Studien prognostische und beschreibende Indikatoren für die durch die Marketingkommunikation zu erzielenden oder bereits erzielten Resultate beinhalten.
Interview geführt von Karin Jost
((Fussnoten))
1) WFA, World Federation of Advertisers: Die WFA ist die einzige globale Organisation, die die Interessen der Werbeauftraggeber vertritt. Mitglieder sind 55 nationale Werbeauftraggeber-Verbände auf 5 Kontinenten sowie weltweit 50 Top-Werbeauftraggeber,
www.wfanet.org.
2) Blueprint for Consumer-Centric Holistic Measurement, Grundlagenpapier zur holistischen Multimediaforschung als Download in vier Sprachen, www.wfablueprint.org.
3) JICs und JIC-like Organisations: Joint Industry Committees, Organisationen unter
Beteiligung aller Marktakteure: Medienbesitzer, Agenturen und Werbeauftraggeber.
4) TouchPoints, www.ipa.co.uk/Content/TouchPoints-Site-Home.
5) IPA: Institute of Practitioners in Advertising: Grossbritanniens grösster Verband für
Marketing- und Werbeagenturen mit rund 260 Mitgliedern, die rund 85 Prozent aller
Werbausgaben verwalten, www.ipa.co.uk.
6) CESP, Centre d’Etude des Supports de Publicité: CESP ist ein Multimedia-JIC und damit grösste Branchenforschungsorganisation zur Mediennutzung in Frankreich, www.cesp.org.
7) ESOMAR: Weltorganisation für bessere Markt- und Meinungsforschung mit 5000
Mitgliedern. Ihr Zweck ist die Förderung der höchsten technisch-methodischen Standards in der Markt- und Meinungsforschung sowie das Ausarbeiten ethischer und berufsständischer Verhaltenskodexe, www.esomar.org.
8) ARF, Advertising Research Foundation, New York: Internationales offenes Forum für Marktforschung, Networking und Beratung. Mitglieder sind die grössten Werbeauftraggeber weltweit, Werbe- und Mediaagenturen, Medien, Forschungsinstitute, Verbände und Universitäten, www.thearf.org.
((Bildlegende))
Giovanni M. Fabris ist CEO von Fabris Media Marketing Services in Paris. Er war lange Jahre auf Werbe- und Mediaagentur- wie auch auf Kundenseite international tätig. Er ist Berater der WFA und Mitglied in verschiedenen internationalen Organisationen wie ESOMAR7 und ARF8.
Nielsen Online will incorporate EGM data to its audiences’ panel
Madrid, June 2009.- Nielsen Online has reached an agreement with AIMC (Spanish Media Audiences Association), to integrate EGM’s data on the evolution of internet users during the second half of this year within its panel metrics.
According to this, Nielsen’s NetView panel will use EGM’s universes as a reference measuring the activity of Internet users. NetView currently monitors 30,000 individuals in real time.
In such manner, questions like how many Internet users are there in Spain, or how are they distributed by age or sex, will have a single answer. It will allow comparative measurements between Internet and other media such as television, newspapers or radio, by using the same source data as reference.
The aim of this agreement is to integrate Internet as a standard media within the media mix, providing a consensual agreed data regarding Internet’s use in Spain, one of the points that have long been demanded by both, the Mesa de Mediciones Digitales and the IAB/AIMC Digital Metrics White Book.
Besides, this initiative, equally driven by the Nielsen Online Clients Committee, will be incorporated and automatically implemented in the subsequently measurement projects that the company will launch in the future.
According to the executive chairman of AIMC, Carlos Lozano, "this commitment complies with some of the requirements demanded by the working group that we formed with IAB (Interactive Advertising Bureau), and confirms the role of the EGM as the study of reference for the research of media and its audiences within the Spanish market".
On his side, Gustavo Núñez, general manager of Nielsen Online Spain, emphasized that "this agreement is an important step for settling the groundwork for an standardized measurement, which will provide more clarity to the audience of the web”. "Both agencies and advertisers”, concludes Núñez, “will have a common reference for Internet users universe, allowing a better comparison between the Internet and other media such as TV."
AIMC is a non-profit organization which currently has 163 associated companies, among which are major media (television and radio channels, Internet sites, newspapers, magazines, advertising film distributors, exclusive exterior, etc.). and relevant firms in the advertising industry (advertisers, media buying agencies, independent consultants, etc.).. Its objectives are the research and the measurement of media audiences and to distribute their reports among their partners. AIMC is a member of The International Association of Joint Industry Committee (I-JIC). For more information visit www.aimc.es
Nielsen Online is a division of The Nielsen Company, created by the integration of Nielsen / / NetRatings and BuzzMetrics, which provides independent measurement services and online audiences analysis, reports of online videos and ads consumption, as well as studies of the Internet users behavior and analysis of the content generated by users (consumer generated media, word of mouth ...) etc.. In this way, the services and products from Nielsen Online provide specific information to each customer in order to help companies to make critical decisions in their marketing strategies in Internet. For more information: www.nielsen-online.com.
The Nielsen Company is a global company of information and media, leader in the market and with recognized brands in the market information (ACNielsen), media information (Nielsen Media Research), media measurement and analytics web (Nielsen Online, formed by NetRatings and BuzzMetrics), fairs and trade media (Billboard, The Hollywood Reporter, Adweek). The company, privately owned, has a presence in more than one hundred countries Its headquarters are located in New York (USA). For more information visit www.nielsen.com
Worldwide Members
I-JIC is the international organisation which represents JIC organisations involved in media audience measurement and research or in auditing of media audience measurement.
What is a JIC?
A JIC (Joint Industry Committee) is a nonprofit-orientated, neutral organisation in which all key players of an advertising market, i.e. normally advertisers, agencies and media owners, are represented.
